Montag, 27. Juli 2009

Die Stadtmauer

Die Stadtmauer zieht sich von der Burgruine Gomarn aus wahrscheinlich schon seit dem 14. Jahrhundert um die Stadt. Bis heute haben sich Teile der einst stark befestigten Wehrmauer erhalten und betonen den historischen Ge­samtcharakter. Die Errichtung der Mauer, die von Anfang an dem Schutz der Bürger und „Inwohner“ diente, kann als Folge der Stadterhebung von 1325 betrachtet werden. Die Stadtbewohner hat­ten das Recht und die Pflicht, sich jederzeit wirksam gegen Gefahren von außen zu schützen.

Ringmauer, Turm und Wehranlagen wur­den in jahrelanger Arbeit errichtet und auch in späteren Jahrhunderten immer weiter ausgebaut und modernisiert. Entlang der Mauer gab es auch einen Stadtgraben. Wenn Gefahr drohte, konnte man Wasser aus dem Feistritzbach in den Graben leiten. Die St. Leonharder Stadtmauer wurde angesichts der drohenden Türkengefahr gegen Ende des 15. Jahrhunderts weiter befestigt. Auch später waren die Bürger noch dazu verpflichtet, für die Erhaltung und Wartung der gemeinsamen Wehr- und Schutzanlagen durch jährliche Beiträge und Arbeitsleistungen zu sorgen.

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